TWL Elektra kommt als Titelanwärter

März 28, 2025
Am Freitag empfängt der Sport-Club TWL Elektra; die Elf von Trainer Herbert Gager liegt nach dem mühevollen 2:0 Sieg gegen Tabellen-Schlusslicht SV Gloggnitz weiterhin an der 9. Stelle - einen Punkt vor dem Wiener Sport-Club, der in Leobendorf sicher mit 3:1 die Oberhand behalten hat, allerdings eine Partie weniger ausgetragen hat. Die Dornbacher hoffen auf den 2. Sieg hintereinander, um endlich wieder einen einstelligen Tabellenplatz einzunehmen. Geht man nach der Statistik, in der Elektra auwärts gegen die Hernalser noch nicht gewonnen hat, sollte dieses Unterfangen gelingen.

Freitag, 28.3.2025 – 19.30 Uhr/20. Runde RLO
Wiener Sport-Club – TWL
Elektra
Sportclub Trainingszentrum Erdbrustgasse

Schiedsrichter: Harun Suta
Assistenten:  Stefan Tikal, Daniel Radivojevic

Unsere Gäste – der Verein

Der TWL Elektra weist eine vielschichtige Vereinsgeschichte auf. Am Beginn standen der SV Straßenbahn, 1912 gegründet, und der SC Gaswerk, der 1928 erstmals an einer Meisterschaft teilnahm. 1974 kam es zu einer Fusion der beiden Vereine; die Spiele wurden auf dem Rax-Platz der Straßenbahner ausgetragen. 2005 beendete der SC Gaswerk die Zusammenarbeit, was zu einer Neugründung unter dem Namen Team Wiener Linien führte. 2010 stieg dieser Verein in die Wiener Stadtliga auf, 2018 wurde man dort Meister und ist seither „Ensemblemitglied“ in der Regionalliga Ost. Die letzte Umbenennung stammt aus dem Jahr 2021, als eine Fusion mit dem Stadtligisten Elektrabesiegelt wurde, was sich auch im Vereinsnamen spiegelt.

Der Fußballplatz

Der Fußballplatz an der Raxstraße ist für 500 Zuschauer*innen zugelassen. Leider ist keine überdachte Tribüne vorhanden. Der magere Besucherschnitt betrug in der Hinrundegerade einmal  188 Fans. Beim Heimspiel gegen den Sport-Club wurden 350 Zuschauer*innen gezählt, also fast das Doppelte des Durchschnittswertes.

Die MannschaftDer Fußballplatz an der Raxstraße ist für 500 Zuschauer*innen zugelassen. Leider ist keine überdachte Tribüne vorhanden. Der magere Besucherschnitt betrug in der Hinrundegerade einmal  188 Fans. Beim Heimspiel gegen den Sport-Club wurden 350 Zuschauer*innen gezählt, also fast das Doppelte des Durchschnittswertes.

Die Mannschaft

Der Kader umfasst 27 Akteure mit einem Durchschnittsalter von 22,5 Jahren, darunter befinden sich 4 Legionäre, die 14,8 % ausmachen. Die besten Schützen sind die beiden Stürmer Calvin Stifter und Tobias Fischer, die jeweils 6 Treffer erzielt haben; dahinter folgen die Mittelfeldspieler Ognjen Sipka (5 Treffer) und Manuel Gager (4 Tore). In der Partie gegen Gloggnitz schickte Trainer Herbert Gager folgende Elf aufs Feld: Djulic; Francesevic, Drljepan, Ochrana; Grgic, Aminpur, Kokollari, Paric; Sipka, Fischer, Gager.

Die Wintertransferzeit

Da  in der Vorbereitungszeit auf die Frühjahrsmeisterschaft kaum gute Kicker preisgünstig auf dem Markt sind, hat TWL Elektra hier nur mäßig Interesse gezeigt; außerdem war man mit dem 7. Platz das beste Team des breit gefächertenMittelfeldes, und zur Abstiegszone bestand ein deutlicher Respektabstand. Einzige Neuverpflichtung war Torhüter Djulic, der nach seinem Engagement bei Austria Wien eine Saison lang ohne Verein war. Es gab des Weiteren drei Abgänge, die betrafen aber durchwegs Ergänzungsspieler.

Trainerstab

Trainer ist seit 2019 Herbert Gager, der Vater des offensiven Mittelfeldspielers Manuel Gager. Die Co-Trainer sind Marcel Pejic und Peter Hammerschmidt; das Tormanntraining liegt in den Händen von Ronald Pichler. Sportlicher Leiter ist Branko Majic.

TWL Elektra – Die bisherigen Spiele

Die Favoritner legten einen veritablen Start in die Herbstmeisterschaft hin: 11 Punkte aus den ersten fünf Partien lautete die Ausbeute. Dann riss jedoch der Faden: Bis zum 1.11. setzte es vier Niederlagen und vier Unentschieden, ehe gegen Mauer ein 3:0 Sieg eingefahren werden konnte; nach dem 1:1 gegen Mauerwerk bilanzierte man als Tabellensiebenter in der Herbstsaison. Die Berg- und Talfahrt setzte sich im Frühjahr fort: Eine 0:4 Klatsche bei der Wiener Viktoria, ein Remis und zwei Siege, wobei das chancenarme 2:0 gegen Gloggnitz erst im Finish abgesichert wurde.

Wiener Sport-Club – die aktuelle Situation

Die Dornbacher sind mit dem Ziel in die Frühjahrssaison gegangen, sich nach oben zu orientieren. Dieses Unterfangen hat nach der bitteren Heimniederlage gegen die Young Violetseinen leichten Knick bekommen, aber der Harmonie in der Mannschaft keinen Schaden zugefügt. Die Atmosphäre beim Training ist großartig, alle Spieler ziehen mit dem Trainerteam an einem Strang. Beim 3:1 in Leobendorf folgte die Bestätigung, sodass Robert Weinstabl Rosen streuen konnte: „Die Jungs haben von Beginn an ein sehr fokussiertes Spiel abgeliefert und sich – wie auch schon in Oberwart – zum richtigen Zeitpunkt belohnt. Der Sieg geht, über die 90 Minuten betrachtet, vollkommen in Ordnung, und war auch in dieser Höhe verdient.“ Sein Blick richtet sich aber gleich auf die nächste Aufgabe gegen TWL Elektra: „Nach dem Motto „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“ müssen wir weiter dranbleiben! Wir haben uns jetzt endlich etwas Luft von den Abstiegsplätzen verschafft, jedoch sind wir in der Tabelle noch lange nicht dort, wo wir hin wollen!“ Das bedeutet im Klartext: Endlich ZWEI Siege hintereinander, was in den bisherigen 19 Spieltagen nicht gelungen war, und damit eine Konstanz, die gegen vermeintlich schwächere Gegner leichter zu erreichen ist als gegen die drei schweren Brocken am Start. Des Weiteren sollten Siege auch zu Hause erreicht werden, der einzige datiert vom 7.9. gegen Mauer, einem 5:2 Torfestival. Dann geht es auch in der Tabelle nach oben!

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