Aus für den Wiener Sport-Club bereits vor der ersten Cup-Runde

Juni 13, 2018

Eine leider enttäuschende Nachricht, die in der gestrigen Vorstandssitzung des WFV übermittelt wurde, müssen wir an dieser Stelle teilen: aufgrund der beschlossenen Ligareform verfügen die Verbände über weniger Startplätze bei der Cup-Auslosung. Aus diesem Grund kann der WFV entsprechend nur vier Vereine anstelle der üblich gewesenen fünf Mannschaften nominieren.
Da die Tradition beibehalten wird, dass der Sieger der Stadliga und der Sieger des Toto-Cups zwei dieser Plätze erhalten, verbleiben die beiden restlichen beiden Plätzen den Bestplatzierten des Verbandes in der Regionalliga – und damit dem FK Karabakh und dem FC Stadlau. Der WSC ist somit beim heurigen Cup leider zum Zuschauen gezwungen.

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Elektra war beim 4:0 der Hernalser noch gut bedient

Dem verpatzten Start im neuen Stadion folgte die Wiedergutmachung. Ein klarer 4: 0-Erfolg, der noch deutlich höher hätte ausfallen können, gegen völlig harmlose Gäste brachte den erhofften Punktezuwachs. Nikki Wunsch eröffnete den Torreigen mit einem Abstauber zum 1:0 (13. Min.). Knapp nach der Pause scorte Aichinger aus einer ähnlichen Situation zum 2:0; abermals war es Nikki Wunsch, der überlegt zum 3:0 einschob (65.). Den Schlusspunkt setzte Lucas Pfaffl nach einer sehenswerten Kombination – 4:0 in der 87. Minute.

Kein Erfolgserlebnis im Stadion der Superlative

Freitag, 17.4.2026: Eine neue Zeitrechnung in der langen Geschichte des Wiener Sport-Clubs beginnt: Das revitalisierte Stadion an der Alszeile öffnet seine Pforten, knapp 6000 ZuschauerInnen, die ein Ticket ergattert haben, strömen erwartungsfroh ins Innere und werden rasch von der neuen Spielstätte gefangen genommen. Es ist alles perfekt organisiert, das obligatorische Band wird durchschnitten, eine Choreographie verleiht der FHT das Flair großer Spiele, und die gewohnten Songs ertönen in neuer Akustik. Der krönende Abschluss bleibt leider aus: Isa Drammeh Jabbeh schießt nach einer Stunde das Tor zum 1:0 Sieg und wird zum Partycrasher eines ansonsten rundum gelungenen Fußballfests.
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