Rock ’n’ Roll auf dem Flügel und Coolness in der Verteidigung im Doppleinterview

März 6, 2026
Weiter geht es mit den Doppelinterviews der Neuzugänge und Rückkehrer! Mit Rocco Sutterlüty und Sami Vehabović stoßen zwei junge, hungrige Talente zum Team, die frischen Wind in unsere Kampfmannschaft bringen. Wir haben mit beiden über ihre Karriere und ihre Ziele für die Rückrunde gesprochen.

ROCCO SUTTERLÜTY

Magst du dich kurz vorstellen? Wie heißt du, auf welcher Position spielst du, und wie ist dein bisheriger Karriereweg verlaufen?

Mein Name ist Rocco Sutterlüty, ich bin 21 Jahre alt und in Wien geboren. Ich spiele grundsätzlich am Flügel, bin allerdings in meiner bisherigen Karriere sehr variabel eingesetzt worden. In der U8 hab ich beim Sport-Club begonnen und bin mit zehn zur Austria Wien gewechselt, wo ich bis zu den Young Violets gespielt habe.

Was hat dich zum Wiener Sport-Clubgeführt?

Ich denke, dass ich immer einen Bezug zum Sport-Club hatte und habe, da ich da meine ersten Schritte gemacht habe und später auch mein jüngerer Bruder im Sport-Club-Nachwuchs spielte.

Wie würdest du deinen Spielstil beschreiben?

Ich würde sagen, dass meine Stärken in Schnelligkeit und Dribbling liegen und ich beidbeinig bin.

Was sind deine Erwartungen und Ziele für die Rückrunde? Worauf freust du dich besonders?

Diese Saison möchte ich auf jeden Fall komplett fit werden und ich hoffe, dass meine Verletzung so gut wie möglich abheilt. Klar ist auch, dass ich
mit dem Sport-Club den Klassenerhalt schaffe und die Heimspiele mit den Fans im Stadion genießen möchte.

Was willst du privat über dich erzählen?

Ich bin abseits vom Fußball am Studieren und interessiere mich für Mode und Musik.

SAMI VEHABOVIC

Magst du dich kurz vorstellen? Wie heißt du, auf welcher Position spielst du, und wie ist dein bisheriger Karriereweg verlaufen?

Ich heiße Sami Vehabović, bin 20 Jahre alt und spiele in der Innenverteidigung. Angefangen Fußball zu spielen, habe ich bei Post SV, Wiener Sport-Club, SV Horn und bin jetzt zurück beim WSC.

Was hat dich zum Wiener Sport-Club zurückgeführt; weil du im Nachwuchs bei uns warst?

Ich bin Wiener, und für mich spielt auch die Nähe eine große Rolle. Nach Horn habe ich sehr lange gebraucht, zum Wiener Sport-Club brauche ich nur ein paar Minuten. Das macht im Alltag natürlich viel aus. Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich mich beim Sport-Club sportlich sehr gut weiterentwickeln kann.

Wie würdest du deinen Spielstil beschreiben?

Als Innenverteidiger bin ich ein ruhiger Spieler am Ball und versuche, das Spiel von hinten sauber aufzubauen. Auch unter Druck bleibe ich ruhig und suche einfache, klare Lösungen. In den Zweikämpfen bin ich konsequent und arbeite viel über mein Stellungsspiel und meine Antizipation.

Was sind deine Erwartungen und Ziele für die Rückrunde? Worauf freust du dich besonders?

Mein Ziel ist es, mich sportlich konstant weiterzuentwickeln und der Mannschaft bestmöglich zu helfen. Ich freue mich auf die Fans und das neue Stadion. Ich will Spielpraxis sammeln und natürlich versuchen, alle Spiele zu gewinnen.

Was willst du privat über dich erzählen?

Ich verbringe viel Zeit mit Familie, Freunden und meiner Freundin.

Das Interview wurde geführt von Thomas Flixeder

Heanois is ois!

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Pflichtsieg mit turbulentem Finish

Nach dem 4:0-Erfolg gegen TWL Elektra empfingen die Dornbacher mit dem SC Retz den Vorletzten der Liga. Eine gute Stunde lang lief alles nach Wunsch: Rocco Sutterlüty erzielte mit einer sehenswerten Direktabnahme schon nach 9 Minuten das 1:0. Die überlegenen Hernalser legten nach der Pause mit einem verwandelten Foulelfer durch Kerschbaumer zum 2:0 nach, ehe eine Einzelleistung von Paintsil den Gästen den Anschlusstreffer brachte (2:1, 68. Min.). Danach witterten die Retzer Morgenluft, griffen vermehrt an und brachten die Schwarz-Weißen noch in Bedrängnis. Nach 90+3 Minuten war jedoch der zweite Heimsieg im neuen Stadion in trockenen Tüchern.

Elektra war beim 4:0 der Hernalser noch gut bedient

Dem verpatzten Start im neuen Stadion folgte die Wiedergutmachung. Ein klarer 4: 0-Erfolg, der noch deutlich höher hätte ausfallen können, gegen völlig harmlose Gäste brachte den erhofften Punktezuwachs. Nikki Wunsch eröffnete den Torreigen mit einem Abstauber zum 1:0 (13. Min.). Knapp nach der Pause scorte Aichinger aus einer ähnlichen Situation zum 2:0; abermals war es Nikki Wunsch, der überlegt zum 3:0 einschob (65.). Den Schlusspunkt setzte Lucas Pfaffl nach einer sehenswerten Kombination – 4:0 in der 87. Minute.
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