Transdanubische Tristesse

April 10, 2026
Ein ideenloser Sport-Club unterliegt biederen Donaufeldern mit 0:2.

 

Pünktlich zu Spielbeginn hüllt eisiger Nieselregen die Sportanlage in Hirschstetten in ein winterlich, eisiges grau. Der WSC passt sein Spiel leider den äußeren Bedingungen an und bleibt die zweiten 90 Minuten in Folge ohne echte Torchance.

Die ersten offensiven Lüftchen kommen nach einer scharfen Akrap- respektive Oppong-Hereingabe zwar von den „Hausherren“, nach knapp 15 Minuten lassen jedoch zwei WSC Verteidiger eine harmlose Hereingabe passieren und der gedankenschnelle Holzer bringt Donaufeld aus dem Nichts in Führung.

Zehn und fünf Minuten vor der Pause klopfen Pecirep per Kopf und Oppong nach Gestocher im Strafraum beim Gegner an, bleiben aber letztlich ungefährlich.

Nach dem Seitenwechsel dann die stärksten fünf Minuten für die Dornbacher: Donaufeld muss einen Kopfball auf der Linie klären. Das Spiel zieht sich danach über eine Viertelstunde bis van Zaanen für die Gäste von halblinks den Ball knapp über die Latte jagt.

25 Minuten vor dem Ende hat der Sport-Club Glück, dass Donaufeld nach einem Konter nicht schon mit zwei Toren führt. Dabei war dem Fast-Gegentreffer eine aussichtsreiche Offensivaktion der Hernalser vorausgegangen.

Als Pecirep in Minute 69 im 1 gegen 1 auf den Torwart zusteuert, entfacht beim Sport-Club-Anhang ein Moment der Hoffnung, doch der Winter-Neuzugang vertendelt das Leder ohne Abschluss.

Prögelhof kann kurz darauf noch mit gutem Relflex abwehren, ehe ein Tausend-Gulden-Strahl ins Kreuzeck die 0:2-Niederlage besiegelt.

Text: Marcel Ludwig
Foto: Benjamin Zakary

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