Schwarzer Tag in Favoriten
Starke Schlussphase zu wenig

September 2, 2019
Die Dornbacher konnten erst in der Schlussphase in die alte Form zurückfinden. Vor allem zu Beginn wirkte der Wiener Sport-Club ideenlos und erschöpft.
Samstag, 31.8.2019 – 18:00 Uhr/5. Runde RLO
SC Team Wiener Linien – Wiener Sport-Club

Schiedsrichter: Patrick Kasprzak
Assistenten: Mohamed El Sadany, Krzysztof Korek

SPIELBERICHT 

Den Schwung aus dem 3:1-Heimsieg gegen Bruck/Leitha können die Dornbacher nicht mit an die Raxstraße nehmen. Stattdessen wirken die Schwarz-Weißen müde und unkonzentriert. Die wenigen kreativen Ideen misslingen. Einzige gefährliche Chance für den WSC zu Beginn ist ein Josic-Freistoß, der aus 35 Metern nur knapp übers Tor ging. Die Hausherren sind im Gegenzug deutlich spritziger und gefährlicher. Lediglich „Handschuh“ Patrick Kostner verhindert Schlimmeres. In Minute 24 kann Kosti einen Schuss nicht mehr halten, Manuel Gager vom Team Wiener Linien nützt den Abpraller zum 1:0.

Gegentor rüttelt WSC wach

Nach dem 1:0 für die Favoritner kommt der WSC immer besser in Fahrt. Die Chancen kann aber teils aus Pech, teils aufgrund der guten Defensive nicht genutzt werden. Auch nach der Pause geht es in dieser Tonart weiter. Chancen auf beiden Seiten. Allerdings ist die Chancenverwertung des Team Wiener Linien deutlich effizienter. In Minute 51 flankt Mustafa Atik, der auch den Assist zum 1:0 lieferte, in den Strafraum des WSC. Delic nimmt ihn an, zieht ab, Kosti pariert, abermals ist Gager zur Stelle, um den abgeprallten Ball erneut ins Tor zu schieben. Wie schon nach dem ersten Tor dreht der Sport-Club jetzt wieder auf und kommt zu mehr Chancen. Die Heimmannschaft werkt in der Defensive aber extrem diszipliniert und verhindert so das Gegentor. Erst in Minute 72 flankt Miro Beljan von links in den Strafraum, Julian Küssler steht richtig und netzt ein. Das Tor wird aber TWL-Verteidiger Ajdin Lubenovic angerechnet, der den Ball als letzter berührt hat. In der Schlussphase kann der WSC wieder seine Möglichkeiten nicht nutzen, weshalb es bei der 2:1-Niederlage bleibt.
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Pflichtsieg mit turbulentem Finish

Nach dem 4:0-Erfolg gegen TWL Elektra empfingen die Dornbacher mit dem SC Retz den Vorletzten der Liga. Eine gute Stunde lang lief alles nach Wunsch: Rocco Sutterlüty erzielte mit einer sehenswerten Direktabnahme schon nach 9 Minuten das 1:0. Die überlegenen Hernalser legten nach der Pause mit einem verwandelten Foulelfer durch Kerschbaumer zum 2:0 nach, ehe eine Einzelleistung von Paintsil den Gästen den Anschlusstreffer brachte (2:1, 68. Min.). Danach witterten die Retzer Morgenluft, griffen vermehrt an und brachten die Schwarz-Weißen noch in Bedrängnis. Nach 90+3 Minuten war jedoch der zweite Heimsieg im neuen Stadion in trockenen Tüchern.

Elektra war beim 4:0 der Hernalser noch gut bedient

Dem verpatzten Start im neuen Stadion folgte die Wiedergutmachung. Ein klarer 4: 0-Erfolg, der noch deutlich höher hätte ausfallen können, gegen völlig harmlose Gäste brachte den erhofften Punktezuwachs. Nikki Wunsch eröffnete den Torreigen mit einem Abstauber zum 1:0 (13. Min.). Knapp nach der Pause scorte Aichinger aus einer ähnlichen Situation zum 2:0; abermals war es Nikki Wunsch, der überlegt zum 3:0 einschob (65.). Den Schlusspunkt setzte Lucas Pfaffl nach einer sehenswerten Kombination – 4:0 in der 87. Minute.
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