Samuel Oppong

Viele WSC-Fans kennen dich schon, aber magst du dich trotzdem noch einmal kurz vorstellen? Auf welcher Position spielst du, und wie war England letztes Jahr?
Ich bin in erster Linie ein Flügelspieler, der offensiv flexibel einsetzbar ist und eigentlich überall in der Offensive spielen kann. Ich suche gerne das Eins-gegen-Eins, gehe mutig ins Dribbling und versuche, mit meinem Tempo Torchancen vorzubereiten oder selbst zum Abschluss zu kommen. Genauso wichtig ist mir aber die Arbeit nach hinten. Meinen Mitspielern zu helfen und defensiv mitzuarbeiten, steht für mich außer Frage – ich will auf dem ganzen Platz präsent sein. Wer mich kennt, weiß, dass ich in jedem Spiel bis an meine Grenzen gehe und immer alles für das Team gebe. Die Zeit in England war für mich eine sehr schöne und wichtige Erfahrung – sportlich wie persönlich. Trotzdem gibt es im Leben Momente, in denen die Familie an erster Stelle steht und wenn sie dich in einer schwierigen Situation braucht, dann muss man da sein.
Was hat dich zum Wiener Sport-Club zurückgeführt?
Als ich nach Wien zurückgekommen bin, hatte ich einige Anfragen von anderen Vereinen. Für mich war aber schnell klar, dass ich wieder zum Wiener Sport-Club zurückkehren möchte. Hier fühle ich mich von den Fans sehr wertgeschätzt, und die Menschen rund um den Verein sind einfach besonders. Außerdem hatte ich mit meinen Mitspielern immer viel Spaß auf und neben dem Platz. Dieses familiäre Gefühl und der Zusammenhalt waren für mich ausschlaggebend. Deshalb kam für mich eigentlich kein anderer Verein infrage.
Was sind deine Erwartungen und Ziele für die Rückrunde? Worauf freust du dich besonders?
Ich freue mich riesig auf das neue Stadion und darauf, gemeinsam mit unseren Fans eine besondere Atmosphäre zu erleben. Es ist etwas Einzigartiges, Teil von so einem Neuanfang zu sein. Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass der Wiener Sport-Club sportlich erfolgreich ist und wieder dort steht, wo er hingehört – ganz oben. Dafür werde ich jeden Tag hart arbeiten und alles für den Verein geben.
Was willst du privat über dich erzählen?
Privat esse ich sehr gerne und probiere auch immer wieder neue Sachen aus. Ich gehe gerne ins Kino und verbringe meine Freizeit entspannt mit Familie und Freunden, denn das ist mir sehr wichtig. Ab und zu findet man mich auch im Fitnessstudio, um zusätzlich etwas für meinen Körper zu tun. Ansonsten bin ich ein sehr entspannter Typ, der die ruhigen Momente genauso genießt wie die intensiven auf dem Fußballplatz.
Konstantin Kerschbaumer

Magst du dich kurz vorstellen? Auf welcher Position spielst du, und wie ist dein bisheriger Karriereweg verlaufen?
Ich spiele im zentralen Mittelfeld. In meiner bisherigen Karriere durfte ich bereits bei einigen spannenden Stationen Erfahrungen sammeln: Rapid Amateure, Vienna, SKN St. Pölten, Admira Wacker, FC Brentford, Arminia Bielefeld, FC Ingolstadt, 1. FC Heidenheim, Wolfsberger AC und zuletzt SV Stripfing.
Was hat dich zum Wiener Sport-Club geführt?
Als ich mit 17 Jahren das erste Mal gegen den Sport-Club gespielt habe, war ich von der Atmosphäre und der Tradition des Vereins beeindruckt. Schon damals habe ich mir gedacht, dass es etwas Besonderes wäre, einmal selbst das Trikot dieses Klubs zu tragen. Umso schöner ist es, dass es jetzt tatsächlich geklappt hat und ich Teil dieses Vereins sein darf.
Wie würdest du deinen Spielstil beschreiben?
Ich würde mich als ballsicheren Spieler bezeichnen, der viel unterwegs ist und immer anspielbar sein möchte. Mir ist es wichtig, meine Mitspieler zu coachen und sie zu motivieren. Ich versuche, sowohl defensiv als auch offensiv Akzente zu setzen und dem Team Stabilität sowie Struktur zu geben.
Was sind deine Erwartungen und Ziele für die Rückrunde? Worauf freust du dich besonders?
Wir wollen eine gute Rückrunde spielen und mit breiter Brust im neuen Stadion eine Siegesserie einleiten. Besonders freue ich mich auf die Stadioneröffnung. Vor den tollen Fans zu spielen, wird sicher etwas ganz Besonderes.
Was willst du privat über dich erzählen?
Ich bin ein sehr fußballbegeisterter Mensch und beschäftige mich auch in meiner Freizeit viel mit dem Sport. Ich schaue mir regelmäßig Spiele aus verschiedenen Ligen an, denn Fußball ist für mich nicht nur ein Beruf, sondern eine echte Leidenschaft.
Weitere spannende Einblicke folgen in der nächsten Ausgabe. Da erwarten euch Kurzinterviews mit unserem Neuzugängen Rocco Sutterlüty und dem von der 1b hochgezogene Sami Vehabović sowie ein ausführliches Gespräch zum Saisonauftakt mit Darijo Pecirep. Darin erzählen sie von ihren ersten Eindrücken, ihren persönlichen Zielen und ihrer Vorfreude auf die kommenden Aufgaben im schwarz-weißen Trikot. Reinschauen lohnt sich also!
Das Interview wurde geführt von Thomas Flixeder