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„Wollen den dritten Tabellenplatz bestätigen“

Juli 27, 2022
Vor Beginn des ersten Meisterschaftsspiels stand Trainer Robert Weinstabl der Alszeilen-Redaktion Rede und Antwort

Lieber Robert, zwischen dem Cupfinale gegen Stripfing und der Auftaktpartie in Klagenfurt lagen nur rund sechs Wochen – ganz anders als in den beiden vorhergehenden Jahren mit frühzeitigen Saisonabbrüchen. Wie lief die Sommerpause für dich und die Mannschaft?

Wir hatten genau drei Woche trainingsfrei, also im Vergleich zu den Coronajahren etwas kürzer. Die Spieler sind gut erholt und motiviert wieder zum Trainingsstart gekommen, gleich bei der ersten Trainingseinheit ging es voll zur Sache.

Auf dem Transfermarkt habt ihr euch wieder zurückgehalten, das Grundgerüst der vergangenen Jahre bleibt erhalten. Ein Beweis für das Vertrauen in deine Spieler?

Da dieser Sommer bereits meine siebte Transferperiode beim WSC war, konnte ich die Mannschaft in den letzten Jahren nach meinen Vorstellungen zusammenstellen. Jeder Spieler, der heute im WSC-Trikot aufläuft, ist also mein Wunschspieler und identifiziert sich voll und ganz mit der Art und Weise wie wir Fußball spielen wollen. Ich bin sehr froh, dass wir das Grundgerüst halten konnten, denn letztlich gibt es ja auch aufgrund der zuletzt erfolgreichen Jahre keinen Grund alles auf den Kopf zu stellen.

Wie verläuft bei Transfers die Zusammenarbeit zwischen dem Verein und dir?

Wir haben hier im Verein eine gute und schlanke Basis. Ich als Trainer habe den sportlichen Aspekt im Fokus und unser Sektionsleiter die Finanzlage im Hinterkopf. Klar kommt es da gelegentlich auch zu Meinungsverschiedenheiten, aber in Summe haben wir die letzten Jahre immer gemeinsam die richtigen Lösungen gefunden. Wir haben auch in diesem Sommer an den richtigen Schrauben gedreht. Denn obwohl wir die Kaderbreite reduzierten – was für das Mannschaftsgefüge enorm wichtig war – haben wir jede Position doppelt besetzt und sind extrem flexibel aufgestellt.

Im Trainerteam kam es zu einer Rückkehr?

Patrick Krainz ist von der Wiener Austria wieder zu uns ins Trainerteam gestoßen und wird nicht nur Trainingsinhalte mit der Mannschaft ausarbeiten, sondern auch den wichtigen Punkt der Gegneranalyse abdecken. Ich freue mich sehr, dass Patrick wieder bei uns ist.

Du gehst nun in deine vierte Saison in Dornbach. Keine Spur von Amtsmüdigkeit?

Nein, eigentlich nicht, aber es braucht schon immer wieder „neue“ Impulse, denn für zwei Drittel der Mannschaft steht nun die vierte Saison derselbe Trainer vor ihnen. Es ist auch für mich ein ständiger Lernprozess die richtige Balance zu finden: zwischen neuen Ideen auf den Trainingsplatz oder in der Ansprache, jedoch auch die Kernpunkte, die uns in den letzten Jahren erfolgreich gemacht haben, nicht zu verlieren. Generell ist heute für mich schon vieles einfacher als noch 2019, denn damals haben wir in allen Bereichen den Reset-Kopf gedrückt und schrittweise Strukturen aufgebaut, die heute vom Zeugwart, Platzwart über das Trainerteam bis hin zur Vereinsleitung im Prinzip ganz gut funktionieren, wenngleich wir in einigen Bereichen noch nicht am Limit sind und noch einiges an Arbeit vor uns liegt.

In der Vorbereitung gab es zunächst drei deutliche Siege, danach zwei klare Niederlagen. Was konntet ihr aus den Spielen mitnehmen?

Auch wenn ich das Spiel gegen die Admira nicht überbewerten möchte, war es vor allem im Spielaufbau, sprich im Überbrücken der ersten Pressinglinie sowie in der Spielfortsetzung im Rücken der gegnerischen Abwehr eine „Benchmark“ die wir uns da gesetzt haben. In der Woche mit den beiden Spielen gegen die Young Violets und Amstetten fehlten zwar einige Spieler, jedoch haben wir nicht nur im taktischen Bereich, sondern auch im Bereich der Mentalität wichtige Lehren aus den beiden Spielen gezogen.

Was sind eure sportlichen Ziele für diese Saison?

Wir sind der Wiener Sport-Club, da kann ich mich als Trainer nicht hinstellen und sagen: „schauen wir mal“. Wir vertreten einen Klub mit sehr viel Tradition, haben an uns selbst hohe Ansprüche und wollen den dritten Tabellenplatz der letzten Saison bestätigen.

Nachdem es in den beiden vergangenen Jahren mit der Vienna nur einen Aufsteiger in die Liga gab, sind nun vier neue Teams dabei. Wie schätzt du die Liga ein, wer sind eure Hauptkonkurrenten?

Ich schätze die Liga ähnlich stark ein wie 2017/18. Als wir damals mit Amstetten aufgestiegen sind, war die Qualität mit Spitzenteams wie Horn, Ebreichsdorf, Mauerwerk, Young Violets, Mannsdorf und eben Amstetten ungemein hoch und ausgeglichen. Ich denke dies wird heuer ähnlich sein. Wenn ich mir die Transferaktivitäten der anderen Klubs ansehe, so denke ich werden Stripfing, Mannsdorf, Traiskirchen, Leobendorf und auch TWL Elektra unsere Hauptkonkurrenten sein.

Blickst du ab und an etwas neidisch zu deinen Trainerkollegen in der Liga, deren Vereine sich teilweise mit namhaften ehemaligen Bundesligakickern verstärken, du in den letzten Jahren aber bspw. einen Todoroski oder Kriwak abgeben musstest – die ja dann über den WSC den Sprung ins Profigeschäft geschafft haben?

Nein, also von Neid kann da absolut keine Rede sein, im Gegenteil, ich denke hier sind die Werte unseres Vereins ganz entscheidend. Kein Spieler kommt des Geldes wegen nach Hernals, sondern aufgrund unserer Tradition, unserer fantastischen Fans, unserer professionellen Arbeit und muss den absoluten Willen mitbringen sich weiterzuentwickeln. Wie schnell es in diesem Geschäft dann gehen kann, zeigen ja die Beispiele Todoroski oder Kriwak.

Du hast ja ein großes Gefälle in der Mannschaft, vom 17jährigen Pavlovic bis hin zum 36jährigen Milosevic. Ist es da überhaupt möglich jeden Spieler weiterzuentwickeln?

Wir haben auch abgesehen von Milosevic Spieler wie Csandl, Dimov, Berkovic oder Gusic die aufgrund ihrer Erfahrung genau wissen was sie am Platz zu tun haben. Da geht es dann oftmals nur um Kleinigkeiten wie die Positionierung. Aber es gibt schon abgesehen unserer Jüngsten im Kader Beispiele für eine gute Entwicklung. „Instinktkicker“ wie Pajaczkowski verstehen Schritt für Schritt, dass auch die Arbeit gegen den Ball essenziell ist, um ein kompletter Spieler zu werden. Aktuell bereitet mir Vucenovic sehr viel Freude, der in den letzten Monaten eine gute Entwicklung durchgemacht hat und sich nun dafür auch mit Toren belohnt. Und dennoch sehe ich auch bei ihm noch sehr viel Luft nach oben, vor allem im Lösen von Drucksituationen auf engen Raum. Es ist eben oftmals mein „unangenehmer“ Job, egal ob bei den Jungen oder Älteren, die Spieler aus der Komfortzone zu holen, denn das Fußballgeschäft verlangt es – es zählt immer das „hier und heute“ und nicht, dass was einmal war. Aber in Summe funktioniert das ganz gut uns ich denke, hier bieten wir beim Wiener Sport-Club unseren Spielern auch eine gute Plattform der Weiterentwicklung an.

Mit Gissauer, Pavlovic und Touray waren zuletzt drei Talente in der Vorbereitung dabei, dazu ist Petruljevic zurückgekehrt. Wird die Zusammenarbeit mit der 1b nach dem Aufstieg in die 2. Landesliga noch intensiver?

Der Aufstieg war sehr wichtig, denn das Gefälle wird durch die 2. Landesliga etwas geringer. Dies sehe ich, wie am Beispiel Nenad Vasiljevic, für beide Seiten als Win-win-Situation. Vasiljevic brauchte nach seiner langen Verletzung wieder Spielpraxis und war durch seine Präsenz auf dem Platz in den finalen Wochen eine wichtige Säule im Aufstiegskampf. Gissauer und Pavlovic haben schon im Laufe der Rückrunde bei der Kampfmannschaft mittrainiert, Touray ist seit Winter bereits fixer Kaderbestandteil. Unser Tormanntrainer war sofort begeistert von Gissauer, sodass wir ihm trotz seines sehr jungen Alters das Vertrauen hinter Prögelhof ausgesprochen haben und ich denke durch die Gössl-Schule wird sich der Junge noch enorm weiterentwickeln. Touray hat super Anlagen, um in der Viererkette alle Positionen abzudecken. Und Pavlovic, tja was soll ich sagen, Instinktkicker wie ihn liebe ich einfach. Petruljevic wird vorrangig dem Kader der zweiten Mannschaft angehören und soll dort bereits eine Führungsrolle einnehmen. Ich bin schon gespannt auf die Spiele in der zweiten Landesliga und davon überzeugt, dass unsere Jungs dort die nächsten Schritte machen werden.

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Rajko goes Futsal

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alszeilen 3/22: Die neuen alszeilen sind da!

Austria Wien als nächste Cuphürde

Hart erkämpftes 1:0 gegen Bruck/Leitha

Nach der Gala mit dem 2:0 Sieg gegen den Erstligisten Austria Lustenau kehrte der RLO-Alltag ein. Die unberechenbaren Brucker gaben einen harten Gegner ab; obwohl die Dornbacher ein deutliches Plus an Ballbesitz aufwiesen, wurde das 1:0 durch Pajaczkowski (43. Min.) zum spielentscheidenden Treffer. Nach einigen vergebenen Chancen in der 2. Hälfte waren die Gäste zweimal dem Ausgleich nahe, aber die Dornbacher kamen mit Glück und Können über die Runden.

Cup-Sensation in Dornbach

Wenn der Vierte der 1. Liga gegen den Fünften der Regionalliga Ost antritt, dann kann nur ein Stehsatz helfen: Der Cup hat eigene Gesetze; so geschehen am Dienstag in Dornbach, als die Hausherren nach 11 Minuten mit 2:0in Führung gingen und diese bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand gaben. Zweifacher Torschütze war Ivan Andrejevic, der beide Angriffe über die rechte Seite überlegt abschloss, das 2:0 mit einem herrlichen Bombenschuss.

Der dritte Dreier am Stück

Beim Spiel der Verfolger des Führungstrios (TWL Elektra, Marchfeld Donauauen und Stripfing) behielt der Sport-Club mit 3:1 die Oberhand.

Hält Leobendorfs Aufwärtstrend an?

Ähnlich wie der Sport-Club hatte auch der SV Leobendorf ein Auftaktsmatch zum Vergessen. Erst in der dritten Runde konnten die Weinviertler ihren ersten Dreier verbuchen.

2:1-Sieg mit turbulentem Finish

In der 1. Runde verlor Traiskirchen zu Hause gegen Krems überraschend 1:2, der Sport-Club kehrte mit einem 1:4 aus Stripfing zurück. Im Aufeinandertreffen der beiden Verlierer kam es in Dornbach zu einer wahren Hitzeschlacht.

Aus zwei mach drei –
Neuer Sponsor

Ein weiterer neuer Sponsor konnte in diesem Sommer vom Wiener Sport-Club „unter Vertrag genommen werden“ und somit erhöhen sich unsere Zugänge von zwei auf drei.

In Stripfing gab es nichts zu erben

In einer chancenarmen und ausgeglichenen ersten Hälfte geht der Sport-Club nach einer guten halben Stunde durch Vucenovic mit 1:0 in Führung. Stripfing wird offensiver und erzielt schon drei Minuten später durch Furtlehner nach einer Ecke den 1:1 Ausgleich. Knapp nach der Pause erzielt Pecirep innerhalb von 4 Minuten zwei Tore und macht (fast) alles klar. Vucenovic vergibt die Chance auf den raschen Anschlusstreffer, aber dann ist der Kuchen gegessen. Pecirep legt in der 77. Min. noch ein Tor nach, und mit dem 4:1 zementiert Stripfing eindrucksvoll seinen Anspruch auf den Meistertitel.

DAS ist unser Kader 2022/23!

Mit diesem Kader tritt der Wiener Sport-Club in der Saison 2022/23 in der Regionalliga Ost und im ÖFB-Cup an.

Saisonstart mit Schlagerspiel in Stripfing

Die Spielzeit 2022/23 der heißesten Liga (derzeit v.a. des Wetters wegen) beginnt mit einem Kracher: Der SV Stripfing, im Vorjahr Tabellenzweiter, trifft als Favorit auf den Wiener Sport-Club, der zuletzt den dritten Platz erreichte. So nahe beide Vereine in der Vorsaison beieinander lagen, so unterschiedlich ist die Ausrichtung auf die neue Meisterschaft: Die Stripfinger investierten enorm in die Mannschaft, um das ersehnte Ziel, Meister zu werden und in die 2. Liga aufzusteigen, zu erreichen, während die Dornbacher leise traten und versuchten, die Abgänge möglich zu kompensieren und große Talente der 1B-Meistermannschaft hochzuziehen; ungeachtet dessen peilt Trainer Weinstabl den dritten Platz erneut an. Es darf auch ein bisschen mehr sein …
Die effizienteren und siegeshungrigeren ASV Draßburger kicken den WSC mit 5:2 aus der ersten Runde des RLO-Cups

Hello again, Patrick Krainz!

Pünktlich zu Saisonbeginn interviewte die Alszeilen-Redaktion Rückkehrer Patrick Krainz

Klassentreffen der (Fußball-)Vorzugsschüler

Vor 30 Jahren stieg der Sport-Club zum letzten Mal in die oberste Spielklasse auf. Grund genug für Roman Mählich, seine Kollegen von damals zu einem Treffen ins Schweizerhaus einzuladen.

Auftakt am Wörthersee

Am Freitag tritt der Sport-Club in der ersten Runde des ÖFB-Cup zum ersten Spiel der Saison an

WSC-Spiele besuchen und gewinnen

Zur neuen Saison startet der Sport-Club eine Kooperation mit der Futbology-App

Zwei Niederlagen zum Abschluss der Vorbereitung

Zum Ende der Sommervorbereitung verlor man gegen Zweitligisten

Klarer Sieg gegen Stadl-Paura

Das Testspiel gegen ATSV Stadl-Paura konnte der Sport-Club am Freitagabend klar gewinnen

Willkommen an Bord D.D.M. Montagetechnik GmbH!

Herzlich Willkommen bei unserem Verein! Zur neuen Saison dürfen wir noch einen weiteren neuen Sponsor beim Wiener Sport-Club begrüßen. Die D.D.M. Montagetechnik GmbH vertreten durch ihren Gründer und Geschäftsführer Herrn Milenko Djukanovic wird uns die kommenden 3 Jahre als Partner unterstützen. Das Unternehmen ist Spezialist für Wärme- und Kälteschutz, Schallschutz und Branddämmung im Industrie-, sowie Haustechnikbereich.

4:0 gegen Admira –
Änderung für Freitag

Gegen Bundesligaabsteiger Admira gewann der Sport-Club auch sein zweites Vorbereitungsspiel

Sport-Club eröffnet in Stripfing

Zu Wochenbeginn wurde der Spielplan zur Regionalliga Ost-Saison 2022/23 veröffentlicht

Im ÖFB-Cup nach Kärnten

In der ersten Runde des ÖFB-Cups trifft der Wiener Sport-Club auswärts auf den SAK Klagenfurt

1b feiert Meisterschaft und Aufstieg

Die Reserve konnte durch einen 3:2-Sieg am letzten Spieltag den Aufstieg in die 2. Landesliga fixieren

Don’t miss the first Dornbach Youth Cup

Am Samstag, den 25. Juni 2022, um 10:00 wird der Dornbach Youth Cup mit nationalen und internationalen U10-Mannschaften zum ersten Mal angepfiffen. Neben spannenden fußballerischen Duellen in unserem geschichtsträchtigen Stadion erwartet euch unsere Gastro mit zahlreichen Köstlichkeiten und Erfrischungen vom Bratwürstel über Kotelett-, Leberkäse- und Schnitzelsemmel bis hin zum kühlen Ottakringer Original vom Fass, erfrischenden Spritzern sowie verschiedenen Limonaden. Wir freuen uns darauf, mit euch gemeinsam ein unvergessliches Turniererlebnis für alle zu schaffen und eine neue Tradition in Dornbach zu starten.

Vorbereitung beginnt am 22. Juni

Die Kampfmannschaft startet kommenden Mittwoch in die Vorbereitung, nur drei Tage später steht schon das erste Testmatch auf dem Plan.

Willkommen an Bord!
Anwaltskanzlei Stefan Prochaska ist neuer Sponsor

Mit der neuen Saison 2022/23 dürfen wir einen neuen Sponsor beim Wiener Sport-Club begrüßen. Die Anwaltskanzlei Stefan Prochaska vertreten durch ihren Gründer und Fußballfan Herrn Stefan Prochaska wird uns die kommenden 3 Jahre als Trikotsponsor und Partner unterstützen.

Rajkovic kommt von TWL Elektra

Nächster Zugang für die Saison 2022/23: Mit David Rajkovic kommt ein Defensivspezialist vom Stadtkonkurrenten.

Am LAC-Platz um den Titel

Drei Spieltag vor Saisonende hält die 1b mit einem Punkt Vorsprung die Tabellenführung in der Oberliga, am Sonntag kommt es nun zum vorentscheidenden Aufeinandertreffen bei den Adlern von Besiktas. Auch wenn dieses Spiel noch keine endgültige Entscheidung bringen wird – dem Sieger dürfte die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen sein.

RLO-Urgestein Milosevic ist Dornbacher

Zur neuen Saison wechselt mit Miroslav Milosevic ein Routinier der RLO an die Alszeile. Der 36-Jährige lief für die Vienna, Parndorf, Horn, Ritzing und Leobendorf in 197 RLO-Spielen auf und traf dabei 74 Mal. Dazu kommen mehr als 100 Einsätze in der 2. Liga mit über 30 Toren, sowie 19 Spiele für Wacker Innsbruck in der Bundesliga.

Als der Sport-Club das letzte Mal aufstieg

So mancher Verein hat Spiele, die in den Annalen als „historisch“ oder „legendär“ bewertet werden – seien es Siege gegen höherklassige Klubs, Erfolge, die zum Aufstieg führten, Kantersiege oder Matches, deren Verlauf alles Bisherige auf den Kopf gestellt hat. Ein Beispiel für all das in einem Paket bildete die Saison 1991/92 mit dem Höhepunkt der Partie in Graz gegen den GAK. Grund genug, 30 Jahre danach mit drei Mannschaftsstützen und Trainer Kaipel in Erinnerungen zu schwelgen

Sechs Spieler verabschiedet

Im Zuge des Cupfinals gegen Stripfing verabschiedete der Wiener Sport-Club sechs Spieler:

Cup-Krimi ohne Happy End

Das RLO Cup Finale war in der 1. Spielhälfte eine Begegnung auf Augenhöhe. Der Sport-Club ging nach einem Eckstoß durch Scharner in Führung (7‘), Fotr glich knapp vor der Pause aus. Je länger die Partie dauerte, desto mehr nahm sie Fahrt auf. Gusic erzielte knapp vor Schluss die Führung, doch Markovic glich in der Nachspielzeit aus. Die Verlängerung entwickelte sich zu einem Krimi. Stripfing ging erstmals in Führung (3:2 durch Gataric), dann legte Güclü Pajaczkowski und sah Rot. Tumult, Unterbrechung und unschöne Szenen folgten. Der Sport-Club warf alles nach vorne, hatte aber ein Übermaß an Pech im Abschluss und ging leer aus.

Liga-Cup Finale als 2. Saisonhöhepunkt

Am Freitag beendeten die Dornbacher die Meisterschaft mit einem 2:2 beim Aufsteiger Vienna, am Dienstag findet das Liga-Cup-Finale gegen den Tabellenzweiten SV Stripfing statt. Der Ausgang der Begegnung ist kaum einzuschätzen und hängt höchstwahrscheinlich davon ab, wer mehr Kräfte mobilisieren kann. Unklar ist auch, wie attraktiv der Bewerb ist, d.h. ob das Zuschauerinteresse mit dem des Meisterschaftsbetriebs mithalten kann – schließlich kommt ja der Tabellenzweite, vormals Mitfavorit und Herbstmeister. Letztlich ist auch unklar, ob der Liga-Cup nochmals bzw. in welchem Format durchgeführt wird.

Dörbi-Remis auf der Hohen Warte, 3. Platz abgesichert

Das Spiel plätschert anfangs dahin, und der Sport-Club geht eher überraschend durch Gusic mit 1:0 in Führung (21. Min.). Die Freude währt nicht lange, denn Edelhofer erzielt zwei Minuten später mit einem Direktschuss den 1:1 Ausgleich. Just als die Dornbacher in der 2. Hälfte zu ihrem Spiel finden, geraten sie durch einen Standard mit 1:2 in Rückstand. Im Anschluss spielen sie couragierter und konsequenter; das Ergebnis ist der Ausgleich durch Holzer in der 87. Minute, eine späte Belohnung für die bedingungslose Offensivleistung.

Dörbi zum Ligaabschluss

100 Jahre nach dem Gewinn des ersten Meistertitels fährt der Sport-Club am letzten Spieltag nach Döbling und will mit Platz 3 die beste Platzierung seit vielen Jahren fixieren, blickt gleichzeitig aber schon auf das wenige Tage später stattfindende Cupfinale. Durch den Aufstieg der Vienna wird es die vorerst letzte Ausgabe des traditionsreichen Derbys sein.

Sport-Clubs Sieg beendet Neusiedl-Serie

Schon in der 5. Minute gehen die Gäste nach einem schweren Abwehrfehler durch Kienzl in Führung. Der drückend überlegene Sport-Club schafft durch Beljan nach einer tollen Kombination den Ausgleich (39. Min.). Im zweiten Abschnitt stehen vorerst die beiden ausgezeichneten Torhüter Prögelhof und Otto im Mittelpunkt, ehe sich Letzterer neuerlich Beljan geschlagen geben muss (66. Min.). Danach drängt Neusiedl, die Dornbacher vergeben im Konter etliche Hochkaräter, bringen die nächsten drei Punkte ins Trockene und halten den dritten Platz.

Heißer Kampf um oberes Tabellendrittel

Im letzten Heimmatch der Meisterschaft kommt einer unserer Lieblingsgegner aus dem Burgenland zu uns auf Besuch: Mit dem SC Neusiedl am See 1919 kommt ein direkter Konkurrent um einen Platz im oberen Tabellendrittel. Die Rückrunde der Neusiedler hat es in sich.

Ein Arbeitssieg im Arbeiter:innenbezirk

Dank einem Goldtor von Ivan Andrejevic sowie einer kompakten und zielgerichteten Mannschaftsleistung nimmt der WSC drei Punkte aus Favoriten mit. Drei Punkte, die zwar über 90 Minuten nie ernsthaft in Gefahr, aber doch deutlich schwerer erarbeitet waren, als noch beim 6:0-Heimsieg im Herbst.

Der Sport-Club und die Suche nach Kontinuität

Am Sonntagnachmittag gastiert der Sport-Club beim FC Mauerwerk, der heuer am FavAC-Platz die Heimspiele austrägt. Während die Dornbacher nach wie vor auf dem 5. Platz liegen, kommt Mauerwerk nicht vom Tabellenkeller weg: 11. Platz mit 20 Punkten. Für beide Mannschaften geht es – oberflächlich betrachtet – für nicht allzu viel. Für den Sport-Club ist höchstens der 3. Platz in Reichweite, während Mauerwerk deutlich vor den zwei Schlusslichtern Draßburg und Wiener Neustadt liegt und vielleicht noch von den Admira Juniors überholt werden kann. Beide Teams allerdings wollen unbedingt gewinnen: Die Dornbacher, um endlich im Frühjahr zweimal hintereinander voll anzuschreiben, der FC Mauerwerk, um die äußerst magere Rückrunden-Bilanz (nur zwei Siege, dann noch die zweitmeisten Treffer erhalten) zu verbessern. Aus diesen Gründen wird ein verbissener Kampf zu erwarten sein.

Stimmung, Kampfgeist und ein später Sieg

Durch eine Schulaktion wird der Altersschnitt deutlich gesenkt, dafür ist der Anfeuerungspegel stark angestiegen. In einer bis dato ausgeglichenen Partie gehen die Gäste durch Budimir, der in der Mitte durchmarschieren kann, 1:0 in Führung. Andrejevic gleicht noch in der 1. Hälfte aus. Im 2. Abschnitt erhöht der Sport-Club den Druck, während sich die Gäste aufs Kontern verlegen. Es kommt zu einem offenen Schlagabtausch, die Zweikämpfe werden hart, aber nicht gehässig geführt. Die Dornbacher kommen zu etlichen Chancen, und in der Schlussminute erzielt Holzer aus einem Getümmel das erlösende 2:1. Ein knapper Sieg, der durch die Steigerung in der 2. Hälfte aber verdient ist.

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Vom Old Firm über Ute Bock Cup hin zur Gastro-Rezension in der RLO – viel Spaß beim Lesen!

Klappt’s gegen den Lieblingsgegner?

Am Freitag findet in Dornbach das Duell zweier Mannschaften statt, bei denen das Werkl zuletzt nicht wie erwünscht gelaufen ist. Traiskirchen holte aus den letzten drei Begegnungen gerade mal einen Punkt und verlor am letzten Wochenende gegen Bruck/Leitha zu Hause 1:3. Dem Wiener Sport-Club gelang nach dem 0:4 gegen den Tabellenzweiten Stripfing keine Wiedergutmachung. Gegen die klar unterlegenen Draßburger fing man sich in der vorletzten Minute noch einen Gegentreffer ein und musste sich mit einem Punkt zufrieden geben. Dadurch sind die Schwarz-Weißen in der Tabelle auf den 5. Rang zurückgefallen, während Traiskirchen auf dem 7. Platz geführt wird. Am Dienstag, dem 3.Mai, trägt die Mannschaft von Trainer Zeljko Radovic allerdings noch das Nachtragsspiel gegen Neusiedl/See aus (Ergebnis stand erst nach Redaktionsschluss fest). Beide Teams sind hinter den Erwartungen zurückgeblieben und wollen durch einen Sieg Leobendorf und TWL Elektra auf den Fersen bleiben; Vienna und Stripfing sind dem restlichen Feld schon weit enteilt.

Ein Spiel der vergebenen Chancen

Bei unserem Besuch beim Tabellen-Vorletzten im Burgenland, dem ASV Draßburg, muss Trainer Weinstabl ohne den Einser-Goalie Prögelhof auskommen, der wegen einer  roten Karte gesperrt ist. So setzt sich die Startformation aus folgenden Spielern zusammen: Im Tor Felix Gissauer, die Verteidigung bilden Haas, Gusić, Dimov und Pfaffl, davor agieren Josic und Scharner, die Außenbahnen bespielen Pajaczkowski und Vucenovic;  Andrejevic spielt offensiv im Zentrum,  und als Sturmspitze fungiert Rekirsch.

Erste Ausfahrt nach Draßburg

Der ASV Draßburg spielt das 3. Jahr in der Regionalliga, dennoch hat es nur 2 Matches gegeben, und die fanden in Dornbach statt. Am Freitag ist sozusagen Premiere: Der Sport-Club, derzeit auf dem 5. Rang zu finden, gastiert in Draßburg, das offenbar den 13. Rang abonniert hat.
Großartige Neuigkeiten für Fans des Wiener Sport-Club! Das RLO-Ligacup-Finale wird am Dienstag, 31. Mai 2022, am Sportclub-Platz stattfinden. Der Wiener Sport-Club empfängt im Heimspiel den SV Stripfing. Die genaue Uhrzeit wird noch terminisiert. Wir halten euch auf dem Laufenden! Details folgen.

Im Finish alles riskiert und verloren

Stripfing legt wie aus der Pistole geschossen los und geht schon in der 2. Minute durch Eler in Führung. Auch in der Folge dominieren die Gäste das Spiel, und es dauert ca. bis zur 25. Minute, ehe die Dornbacher die Partie ausgeglichen halten. Bei den Torchancen hat der Tabellenzweite jedoch weiterhin deutlich ein Plus. Im 2. Abschnitt spielt der Sport-Club offensiver, Stripfing hingegen wirkt nervös, v.a. im Angriff läuft kaum etwas. Trainer Weinstabl bringt Vucenovic und Küssler, um die Offensive zu stärken und mehr Chancen zu kreieren. Eine umstrittene Szene (Rote Karte für Prögelhof und Elfmeter, der von Zubak verwandelt wird) in Minute 83 schwächt die Hernalser doppelt. Zwei Treffer in der Nachspielzeit lassen die Niederlage recht empfindlich ausschauen.

Schützenhilfe für Blau-Gelb?

Nach dem knappen Sieg bei der Wasserschlacht von Meidling und dem RLO Liga Cup Halbfinale kommt der nächste Kracher auf die Dornbacher zu. Mit einem Sieg gegen den SV Stripfing könnte der Wiener Sport-Club wohl für einen Vorentscheid in der Meisterschaft sorgen.

In Torrausch gespielt

Nach einer nervösen ersten Hälfte kommt der Sport-Club nach einem glücklichen 1:0 von Geburtstagskind Jakov Josic richtig in Fahrt und lukriert Chance um Chance zum letztendlich mehr als verdienten 3:0 durch Tore von Lucas Pfaffl und Martin Pajaczkowski. Der Sport-Club trifft somit im Liga-Cupfinale auf den SV Stripfing.

Sport-Club zurück in der Spur

Bei strömendem Regen sahen die ZuschauerInnen in der 1. Hälfte ein schnelles und kampfbetontes Spiel, bei dem der Sport-Club die feinere Klinge führte, während die Hausherren in schnellen Kontern ihr Heil suchten; nur die Tore fehlten. In der 2. Hälfte häuften sich die Chancen, v.a. für die Dornbacher, der erlösende Treffer durch Pfaffl fiel erst in der 70. Minute. Die Schlussoffensive der Polster-Elf brachte nichts ein, während die Schwarz-Weißen noch einige hochkarätige Konter-Möglichkeiten vergaben.

Im Cup-Semifinale nur Außenseiter

Am Ostermontag steigt in Dornbach das Semifinale im RLO Liga-Cup, bei dem die Vienna klarer Favorit ist. Die Döblinger sind derzeit in der RLO das Maß aller Dinge, während die Hernalser in der Rückrunde nicht an die Form des Herbst-Durchganges anschließen konnten. Aber: Es ist ein Cupspiel, das in einer Begegnung entschieden wird, und dabei hat es oft schon Überraschungen gegeben.

Meidling im Zeichen der Dynamik

Nach den inkonstanten Ergebnissen der vergangenen Spieltage muss der Sport-Club am Freitag nach Meidling. Die Viktoria gilt am heimischen Kunstrasenplatz als schwer zu bezwingen und dürfte nach der 1:8-Niederlage aus dem Hinspiel auf Wiedergutmachung sinnen.

Sport-Club rutscht in der Südstadt aus

Die Dornbacher gehen schon nach 6 Minuten durch Pajaczkowski in Führung und geben sich damit zufrieden, das Spiel zu kontrollieren. Nach dem Ausgleich legen sie einen Zahn zu, die Tore schießen aber die Hausherren, die vorher verunsichert und harmlos gewirkt haben und jetzt befreit spielen, während die Hernalser nicht zurück in die Spur kommen.

Dritter Anlauf auf den Dreier

Nach der Niederlage gegen Marchfeld/Donauauen und dem unglücklichen Unentschieden gegen Bruck/Leitha brennen die Dornbacher darauf, endlich wieder einen Dreier einzufahren, um den dritten Platz zu halten; schließlich haben Marchfeld/Donauauen und Traiskirchen Nachtragsspiele und können die Schwarz-Weißen einholen. Ähnliche Ambitionen haben die jungen Südstädter: Sie liegen nur an 13. und damit vorletzter Stelle, haben allerdings zwei Begegnungen weniger ausgetragen als die Konkurrenz im Tabellenkeller und wollen sich von diesem absetzen. Die Juniors sind Remis-Spezialisten, insgesamt sechsmal gab es ein Unentschieden, der letzte Sieg datiert aus der 3. Runde im August.

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Sieg spät aus der Hand gegeben

Wie schon in der Hinrunde tat sich der Sport-Club gegen Bruck schwer, nach einer schwachen ersten Hälfte drehte der Sport-Club in Halbzeit Zwei mit offensiverem Spiel die Partie. Den sicher geglaubten Sieg in der Englischen Woche schenkte man dann in der Nachspielzeit durch ein bitteres Eigentor her.

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Tormanntrainer Andi Gössl im Interview, Trauer um Rainer Müllauer und Titelverteidigungen im Fechten. Alle Infos findet Ihr hier!

Pflichtsieg gegen Bruck erwartet

Während die Rückrunde des Sport-Clubs in den letzten Partien einem Auf und Ab gleicht, hat sich der ASK-BSC Bruck/Leitha am unteren Tabellendrittel festgefahren. Die Niederösterreicher warten zudem noch auf den ersten Pflichtspielsieg im Jahr 2022.

Niederlage im Verfolgerduell

Im Aulandstadion gibt es für den WSC weiterhin nichts zu holen: 1:3 verloren die Schwarz-Weißen am Dienstagabend vor 300 Zuschauer:innen die Nachtragspartie gegen den FC Marchfeld. Für den Sport-Club traf Thomas Jackel zum zwischenzeitlichen Ausgleich, bei den Gastgebern stach der ehemalige Bundesligaspieler Maximilian Entrup mit einem Doppelpack heraus.

Erster Sieg beim FC Marchfeld soll her

Nach dem Sieg bei TWL Elektra muss der WSC am Dienstag zum nächsten Auswärtsspiel ins Marchfeld. Der FC Marchfeld-Donauauen liegt mit fünf Punkten Rückstand bei einer ausgetragenen Partie weniger nicht weit hinter dem Sport-Club, entsprechend ist eine umkämpfte Partie zu erwarten. Der WSC will erstmalig die vollen drei Punkte aus dem Aulandstadion mitnehmen.

Klarer Sieg am Raxplatz

Durch Treffer von Marcel Holzer, Miroslav Beljan und Ivan Andrejevic konnte der WSC am Freitagabend einen 3:0-Sieg am Raxplatz einfahren. Vor allem Miroslav Beljan zeigte in seinem ersten Startelfeinsatz seit Herbst auf und war an zwei Treffern direkt beteiligt.

Am Raxplatz sollen drei Punkte her

Bei TWL Elektra will der Sport-Club am Freitagabend die Niederlage gegen Leobendorf vergessen machen und gegen einen Konkurrenten im oberen Tabellendrittel gewinnen. Dabei werden zwei wichtige Spieler zurückerwartet.
Leobendorf hatte in den ersten und letzten 10 Minuten der 1. Halbzeit mehr Spielanteile, dazwischen war der Sport-Club besser und hatte auch die größeren Chancen als der technisch versierte Gegner. Gleich nach Wiederbeginn drückten die Dornbacher vehement auf das 1:0, die Treffer fielen aber auf der Gegenseite. Innerhalb von 9 Minuten  (!) schoss die Truppe von Trainer Laschet eine komfortable 3:0 Führung heraus, jeweils nach kapitalen Eigenfehlern der Schwarz-Weißen. Der WSC gab aber nie auf, und in der Nachspielzeit kamen die Hernalser noch durch Beljan und Gusic auf 2:3 heran.