Spieltagsinfos
– Einlass ist um 18:00
– bitte rechtzeitig bei den Einlässen einfinden, um das Verpassen des Anpfiffs zu vermeiden – danke!
– Alszeilen-Gastro öffnet um 16:30
– Fanshop öffnet um 17:30
– Beide Kassen an der Alszeile sind für Anliegen geöffnet – das Spiel ist ausverkauft
– Alle weiteren Informationen finden sich auf unserer neuen Spieltags-Informations-Seite:
www.wienersportclub.com/fans/spieltag
Vorschau
Der Ort
Horn hat eine Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. Die erste urkundliche Erwähnung als „Hornarun“ stammt aus dem Jahr 1051. Der Name „Horn“ geht auf den Flurnamen „ze Horn(w)arun“ zurück, was „Bei den Leuten am Horn“ bedeutet. Die Stadt ist nicht nur für ihre
mittelalterliche Stadtmauer bekannt, sondern auch für das Kammermusikfestival Allegro Vivo, das 1979 von Bijan Khadem-Missagh gegründet wurde und jährlich Künstler:innen sowie Musikstudent:innen aus aller Welt anzieht.
SV Horn
Der SV Horn wurde am 21. Oktober 1922 gegründet. Nach einigen Namensänderungen und einer Fusion im Jahr 1947 firmierte der Verein fortan als SV Horn. Der Verein stieg 1987 in die Landesliga und 1990 in die Regionalliga Ost auf. Der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte war der Aufstieg in die Erste Liga 2012, als Horn Meister der Regionalliga Ost wurde und die Relegation gegen WSG Wattens gewann.
In der Saison 2012/13 erreichte der Verein den sechsten Platz, hielt sich auch 2013/14 mit dem siebenten Platz in der Liga. Nach einem Rückschlag und dem Abstieg 2015 investierte der japanische Fußballprofi Keisuke Honda in den Verein, was den Wiederaufstieg in die Erste Liga 2016 zur Folge hatte. Doch 2017 folgte erneut der Abstieg in die Regionalliga. 2018 gelang der Wiederaufstieg in die zweiten Liga, als der SV Horn mit einem 3:1-Sieg gegen den Wiener Sport-Club die Rückkehr in die zweithöchste Liga sicherte. In der Saison 2018/19 erreichte
der Verein den 15. Platz und konnte den Klassenerhalt aufgrund der gleichzeitigen Abstiege anderer Teams sichern. 2025 folgte jedoch der Abstieg zurück in die Regionalliga Ost.
Die Mannschaft
Mit einem Altersdurchschnitt von 23,2 Jahren und elf Legionären setzt der SV Horn auf eine junge, internationale Truppe. Die Offensive wird von Zoran Mihailović (15 Tore aus 24 Spielen), Isa Drammeh (neun Tore aus 21 Spielen) und dem 19-jährigen Talent Karim Dhouib (acht Tore, zwei Vorlagen aus 17 Spielen) angeführt. In der Defensive sorgen Matej Vajs im Tor, Alexander Mankowski, Julian Hinterleitner und Nik Trček für Stabilität.
Wintertransferzeit
Während der Wintertransferzeit blieb der SV Horn mit nur zwei Neuzugängen eher zurückhaltend. Mit Nikolaos Kokkas (SK Treibach) konnte ein ambitionierter, junger Akteur verpflichtet werden, der bereits in der Regionalliga Mitte Erfahrung sammelte. In den Testspielen überzeugte Kokkas durch seine technischen Fähigkeiten, hohe Laufbereitschaft und ausgeprägte Geschwindigkeit und sicherte sich damit einen Platz in der Startelf für die Rückrunde. Als weitere Verstärkung stößt Viktor Vondryska (Leithaprodersdorf) zum Team. Der große, physisch starke Stürmer und ehemalige slowakische U19-Nationalspieler bietet dem Trainerteam zusätzliche Optionen im Angriff und sorgt für mehr Tiefe in der Offensive. Aktuell wird er als Ergänzungsspieler eingesetzt.
Abgänge waren vor allem junge Kicker unter 20 Jahren: Collien Iyobosa (Wechsel zu Othellos Athienou), Marvin Heuberger (Eckartsau), Rabbi Nsingi (Türkgücü München) sowie Adel Abdelrahman, der derzeit vereinslos ist.
Trainerstab
Seit dem Abstieg 2025 führt Andreas Lipa – ehemals First Vienna FC, Austria Lustenau – das Team. Unterstützt wird er von Ferdinand Weiss als Co-Trainer und Christoph Graf als Torwarttrainer.
Die bisherigen Spiele
Die aktuelle Spielzeit des SV Horn verläuft wechselhaft: Mit Siegen gegen Oberwart (1:0), Neusiedl (1:0) und Leobendorf (2:0) zeigt das Team vor eigenem Publikum seine beste Seite. Auswärts gab es jedoch Rückschläge, etwa in Donau (0:1) und Gloggnitz (2:5), zusätzlich auch überraschende Remis gegen Marchfeld Donauauen (2:2), SC Retz (1:1) und Sportunion Mauer (0:0).
Heanois is ois
Text: Thomas Flixeder
Bild: Karl Schmidl