„Den Herbst will niemand auf sich sitzen lassen“

Februar 13, 2026
Teammanager Philip Obermüller im Gespräch über den Vorbereitungsstart, frischen Wind in der Kabine und das Winter-Transferfenster.

Wie ist das eigentlich passiert? Eine Frage mit der sich im Herbst wohl nicht nur Sport-Club-Fans einige Male konfrontiert sahen. Nach enttäuschenden, teilweise blamablen Leistungen stand für den WSC die schlechteste Hinrunde des Jahrzehnts zu Buche. Lediglich im letzten Spiel des 25er-Jahres konnte gegen Gloggnitz eindrucksvoll Schadensbegrenzung betrieben werden.

„Wir sind klar unter Wert geschlagen worden. Natürlich hauptsächlich aus eigenen Fehlern heraus. Irgendwann war die Moral im Keller. Die Burschen sind aber jetzt umso motivierter, die Scharte aus der Hinserie auszumerzen“, berichtet Team-Manager Philip Obermüller aus dem Camp um Coach Stefan Rapp.

Bis auf den langzeitverletzten Puchi (Patrick Puchegger, Anm.) und einige kurzfristige Erkrankungen sind alle Spieler fit und voller Elan in die Wintervorbereitung gestartet. „Wir sind bereits ein wenig früher als viele andere Teams in den Trainingsbetrieb gestartet. Es soll und darf jetzt keine Ausreden mehr geben. Jeder einzelne gibt Vollgas“, so Obermüller weiter. Rocco Sutterlüty arbeitet im Aufbautraining mit Vollgas daran, noch vor dem Meisterschaftsstart ins Mannschaftstraining zurückzukehren.

Kabinenkultur

Mit Darijo Pecirep und Konstantin Kerschbaumer kam viel Routine in die Kabine. „Die zwei haben vom ersten Tag an Verantwortung übernommen. Alleine schon durch ihre Präsenz geben sie dem Team zusätzliche Sicherheit. Auf dem Platz schaffen sie die nötige Mischung aus Sicherheit, Konzentration und Angriffslust“, beschreibt Obermüller die beiden routinierten Neuzugänge: „Die Kabinenkultur hat merklich an Fokus gewonnen. Gepaart mit dem Sieg im letzten Herbstspiel ist Selbstvertrauen und Ruhe jetzt spürbar.“

Stabiltät

Hauptaugenmerk lag in den vergangenen Wochen – neben der obligaten physischen Grundkonstitution – darauf, die Basis für möglichst viele Automatismen zu legen. „Die Vorbereitungsergebnisse sind in unserer Situation zweitrangig. Wir versuchen möglichst viele Bewegungsabläufe, Spielsituationen und Zusammenspiele so weit einzutrainieren, dass die Spieler einander im ‚im Schlaf‘ finden. Dann ist es auch leichter für das Trainerteam im Spiel selbst Anpassungen und Veränderungen vorzunehmen. Wir wollen für unsere Gegner weniger leicht ausrechenbar sein“, so Obermüller abschließend.

Erste Ergebnisse soll die gemeinsame Vorbreitung bereits am 20. Februar zeigen, wenn der SC Retz zum „Heimspiel“ in Hirschstetten gastiert. Obermüller hofft auch auf „Road back nach Dornbach“ auf möglichst große Unterstützung: „Uns ist klar, dass Hirschstetten nicht der ideale Spielort. Die Mannschaft hofft aber auf ähnlich großartigen Support wie gegen Gloggnitz. Dann werden wir auch mit Selbstvertrauen und einer guten Bilanz wieder in unsere Heimat zurückkommen.“

Heanois is ois

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