Donaufeld als nächste schwere Hürde
Freier Eintritt für alle Frauen

März 7, 2024
Auf den Kremser SC folgt mit dem SR Donaufeld der nächste schwer Brocken. Am Freitag ist er beim Wiener Sport-Club zum 1. Pflichtspieltermin der neuen Saison und gleichzeitig zur letzten Rückrunde im altehrwürdigen Stadion zu Gast. Die Floridsdorfer liegen derzeit auf dem 3. Tabellenplatz, 4 Punkte hinter Leader Rapid II und dem Kremser SC. In der 1. Frühjahrsrunde waren die jungen Hütteldorfer zu Gast bei den Rot-Schwarz-Grünen. Die Hausherren führten bis zur 89. Minute 2:0 und sahen wie die sicheren Sieger aus, mussten aber noch 2 Treffer einstecken und schlichen mit hängenden Köpfen vom Platz. In Hernals wollen sie diese Scharte auswetzen, um nicht den Anschluss an das Führungsduo zu verlieren. Für den Sport-Club ist die Partie am Freitag von dreifacher Bedeutung: Zum Ersten will man mit einem Heimsieg – nach drei sieglosen Partien - zurück in die Spur kommen, zweitens sich mit einem Punktezuwachs vom unteren Mittelfeld absetzen und drittens das stimmgewaltige Publikum, das schon in Krems auf einem Transparent eine „Anzahlung“ auf die 2. Liga gewünscht hat, mit einer motivierten Performance bestärken. Bleibt zu hoffen, dass jetzt auch Tore fallen. – Ein Treffer aus den letzten drei Partien ist nicht der Anspruch der Dornbacher!

Freitag, 8.3.2024 – 19.30 Uhr/18. Runde RLO Wiener Sport-Club – SR Donaufeld
Sportclub-Platz
Schiedsrichter: Ing. Stanislav Dyulgerov
Assistenten:Patrick Heinzl, Mag. Krzysztof Korek

Die Mannschaft

Im Kader des SR Donaufeld scheinen gerade einmal 21 Spieler mit einem Durchschnittsalter von 23,1 Jahren auf. Kann sein, dass dadurch etwas die Routine fehlt, um einen Zwei-Tore-Vorsprung wie gegen Rapid II zu halten. Insgesamt gibt es 5 Legionäre und 2  Doppelstaatsbürger, die somit 33,3 % des Teams ausmachen.

Gegen Rapid II trat die Michorl-Truppe in folgender Besetzung an: Giuliani; Ekinci, Holzmann, Mercan; Tegeltija, Babic (Petkovic), Schöfl (van Zaanen), Schneider; Orgolitsch, Wolf (Widni), Holzer.

Wintertransferzeit

Da für die sportliche Leitung die Herbstmeisterschaft fast optimal verlaufen ist hielt sich die Aktivität auf dem Transfermarkt in engen Grenzen. Einzig in der Defensive sah man Handlungsbedarf: Mit Kevin Sostarits (21), bei der Admira ausgebildet, ein Jahr bei Vorwärts Steyr, seit letztem Sommer vereinslos, kam ein rechter Verteidiger,  der die Abwehr stabilisieren soll. Daneben wurde noch Patryk Ciel, ein polnischer Mittelfeldspieler, von der Wiener Viktoria verpflichtet. Den Verein haben Islam Dogan (ging zu Retz) und Kader Bamba, der beim FavAC andockte, verlassen.

Trainerstab

Trainer ist Josef Michorl (56). Der Onkel des LASK-Spielers Peter Michorl war von 2005 bis 2011 Co-Trainer der Wiener Austria und ist seit 2019 Übungsleiter bei Donaufeld. Er verfügt über ein eingespieltes Team: Sein Co-Trainer ist Günther Svarz, Tormanntrainer ist Christian Eisschiel (vormals FAC); als Sportlicher Leiter fungiert Werner Gössinger, der in dieser Funktion schon bei Marchfeld/Donauauen und Stripfing tätig war.

SR Donaufeld – die Herbstmeisterschaft

In der Endabrechnung war Donaufeld Dritter mit 31 Zählern und einem Torverhältnis von 37:21. Die Auswärtsbilanz (17 Punkte bei nur einer Niederlage) ist RLO-Bestwert, zu Hause ist noch Luft nach oben (8. Position, 14 Zähler, 4 Siege, 2 Remis, zweimal verloren).

Lange Zeit führte der SR Donaufeld die Tabelle an, u.a. wurden sowohl Rapid II als auch die Young Violets besiegt; erst ein kleiner Einbruch am Schluss (nur 2 Zähler aus 3 Begegnungen) ließ ihn auf den 3. Rang zurückrutschen. Für Trainer Michorl ist das aber ein Jammern auf höchstem Niveau. „Wir haben mit unseren Ergebnissen den Verein überholt“, sinniert er mit einem Seitenblick auf die Infrastruktur (Stichwort „Flutlichtanlage“ – die Matches werden deswegen immer am Nachmittag ausgetragen) und auf die Rahmenbedingungen, die für eine Aufstiegs-Lizenz noch zu verbessern wären. Sportlich hat der Herbst die tolle Aufstiegssaison noch übertroffen, darum möchte man auch am Ende ganz vorne mitmischen – um den Titel und um die Cupteilnahme.

Sport-Club – die aktuelle Situation

Die Dornbacher haben über die Winterpause den Kader merklich verändert. Neu sind Samuel Oppong (der Flügelflitzer aus Ghana kam von Mauerwerk), der vereinslose Jakub Krepelka als Back-up für Prögelhof; der Verteidiger Pascal Macher (bei der Austria ausgebildet, danach bei Horn, zuletzt vereinslos) und Tizian Bender (linkes Mittelfeld, zuletzt Neusiedl/See) kehrten zu ihrem Stammverein zurück. Oguzhan Özlesen verließ Ried II und soll als variabel einsetzbarer Offensivspieler die Lücke schließen, die Mario Vucenovic (ging zum SV Lafnitz, dem Verein von Trainer Robert Weinstabl) hinterlassen hat. Berat Kocak und Liam Kratky wurden von der Zweier-Mannschaft hochgezogen.

Die Niederlage in Krems schmerzt, weil der einzige Treffer zu einem Zeitpunkt fiel, wo viele schon mit einem Remis rechneten. Darüber hinaus erhielten Buzuk und Kapitän Gusic die fünfte gelbe Karte und sind gegen Donaufeld automatisch gesperrt; Dominik Akrap ist hingegen ist wieder einsatzbereit, genauso wie Edvin Merdzic, der auch gesperrt war, wieder auf der Betreuerbank sitzen wird.

Wer immer auch am Freitag in der Mannschaft stehen wird: Wir hoffen, dass nach der Niederlage die richtigen Schlüsse gezogen werden und dem Titelaspiranten ein toller Fight geliefert wird!

Freier Eintritt für alle Frauen

Da das Heimspiel am 8. März, dem internationalen Frauenkampftag stattfindet, haben alle Frauen an diesem Spieltag gratis Eintritt!

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