Kein anderer Fanverein prägt das Bild des Wiener Sport-Club so sehr wie die Freund*innen der Friedhofstribüne. Ihre Geschichte reicht bis in die 1980er-Jahre zurück, als aus einer wachsenden aktiven Fanszene das Fanzine „Schwarz auf Weiß“ entstand. Den Namen Freund*innen der Friedhofstribüne erhielt die Gruppe 1991 quasi als gut gemeinten Vorschlag von der Polizei: Für das fehlende Impressum brauchte es einen Herausgeber – „Es gab hier für die Exekutive einfach wenig zu tun, weil es keine Gewalt gab“, sagt Martin Roßbacher, der im Fan-Verein von 2010 bis 2018 Obmann war.