Wir als Wiener Sport-Club haben aktuell, wie zahlreiche kleine und große Vereine (und alle anderen) auch, eine äußerst schwierige Zeit zu bewältigen. Die Gesundheit aller steht dabei im Vordergrund. Nicht eingegrenzte, zeitliche Rahmenbedingungen zwingen uns, unsere Arbeiten und Planungen so flexibel wie möglich gestalten.

Wir haben bereits überwältigend viele Nachrichten und Zuspruch von euch erhalten und möchten uns hierfür bedanken. Wir Ehrenamtliche, die Spieler*innen, der Nachwuchs, die Betreuer*innen und auch Unterstützer*innen sind in dieser Zeit noch enger zusammengerückt, um gemeinsam einen Weg vorwärts zu finden.

Zusammenrücken

Auch unseren Verein treffen die Absagen des laufenden Spielbetriebes massiv. Dort wo normalerweise mindestens 1.500 Fans unsere Mannschaft anfeuern, dort wo normalerweise knapp 250 Kinder und Teenager trainieren, herrscht Leere. Wirtschaftlich betrachtet ist eine solche Ausnahmesituation für viele gleichbedeutend mit ernsten finanziellen Folgen und so auch für unseren gemeinnützigen Verein, dem pro abgesagten Spieltag fünfstellige Umsätze ausfallen.

In dieser Krise, dieser Zeit des Zusammenrückens für ein gemeinsames gesundes Miteinander, steht die Wirtschaft fast still. Betriebe und Arbeitnehmer*innen müssen zusammen Lösungen finden, um nach überstandener Ausnahmesituation einen Weg zurück zu finden. Aus diesem Grund sind wir als Verein auf unsere Sportler*innen und Betreuer*innen zugegangen, um gemeinsam zu besprechen und auszuarbeiten, in welcher Form wir als WSC hier Förderangebote mit unseren Arbeitnehmer*innen in Anspruch nehmen können.

Gemeinsam

Die Spieler und Betreuer der Kampfmannschaft des Wiener Sport-Club haben als ersten Schritt gemeinsam und unisono entschieden, dort wo es möglich ist, die Kurzarbeit anzumelden. Bedanken möchten wir uns als Verein bei einer sehr verständnisvollen und unglaublich engagierten Mannschaft, die bereit ist, hier gemeinsam mit dem Verein diese Krise zu meistern.

Sektionsleiter David Krapf-Günther: „In der aktuellen Situation, in der sehr vieles noch ungewiss ist und von täglichen/wöchentlichen Entwicklungen abhängt, müssen wir zusammen im Ehrenamt, zusammen mit der Mannschaft, zusammen mit unseren Mitgliedern, Unterstützern und Fans erneut unseren Zusammenhalt zeigen. Vorrangig gilt es die Gesundheit jedes Einzelnen zu schützen, sich um Mitmenschen zu kümmern und wo möglich zu helfen diese Krise zu meistern. Gleichzeitig dürfen wir auch nicht auf jene vergessen, die bisher und hoffentlich auch in Zukunft Arbeitsplätze schaffen und als Arbeitgeber Jobs sichern. Zu selbigen zählt der Wiener Sport-Club und wir haben zusammen mit der Mannschaft die Kurzarbeit beschlossen, um zu versuchen, die finanziell sehr schwierige Zeit zu überstehen. Wir stehen jetzt weiterhin zusammen, um dann nach überstandener Krise wieder zusammen am Sport-Club-Platz zu stehen.“

Kapitän Philip Dimov: “Wir als Mannschaft versuchen mit unseren Möglichkeiten den Wiener Sport-Club zu unterstützen. Als das Thema Kurzarbeit aufkam, mussten wir nicht lange überlegen, denn uns ist allen bewusst, wie schwer diese Zeit aktuell ist. Der Wiener Sport-Club ist mehr als nur ein Verein, es ist für uns alle eine Herzensangelegenheit.”

Daheimspiele im Frühjahr

Als Verein haben wir versucht, einen etwas anderen Weg zu finden, um die schwierige Situation zu bewältigen und gleichzeitig auch etwas zu unterhalten. Details zu unseren Unterstützungs- und Unterhaltungsplänen folgen in den nächsten Tagen. Wir werden auch diese Krise meistern. Gemeinsam. Daheim. Gesund. Sportclub-Style. Bleibt’s bitte gesund und nicht vergessen

Heanois is ois

Unser Onlineshop ist derzeit nicht in Betrieb. Wir sind hoffentlich bald wieder für euch da!