Am Freitag ist der FC Mauerwerk zu Gast am Sport-Club-Platz. Beide Vereine sind punktegleich, die Gäste rangieren auf dem 2. Tabellenplatz, die Schwarz-Weißen nehmen den 3. Rang ein, beide sind punktegleich mit dem aktuellen Leader, den Rapid Amateuren (12 Zähler). In der letzten Runde gewann Mauerwerk zu Hause gegen Stadlau 3:1, mit dem gleichen Ergebnis setzten sich die Dornbacher in Mattersburg durch. Ein spannendes Spiel ist dadurch garantiert.

Freitag, 07.09.2018 – 19.30 Uhr |  6. Runde RLO
Wiener Sportclub: FC Mauerwerk

Sportclub-Platz

Mit dem FC Mauerwerk tritt der Nachfolgeverein des FC Karabakh in der Regionalliga an. Als der letztgenannte Verein im Sommer 2018 den Aufstieg in die neue 2. Liga versäumt hatte, zog sich der aserbaidschanische Geldgeber zurück, und die Zukunft des Teams stand einige Zeit in Schwebe. Schließlich übernahm der gebürtige Ägypter Mustafa Elnimr, der schon Sponsor des Wienerligavereins Mauerwerk war, die Mannschaft und führt sie als FC Mauerwerk weiter. Mauerwerk Sport Admira, der „sportliche Bruder“, spielt weiterhin in der 1. Stadtliga und soll v.a. talentierte Spieler an die „erste Mannschaft“ heranführen. In der Transferzeit wurde der Kader ordentlich umgekrempelt, sodass die aktuelle Startformation nur mehr wenig mit der Truppe des Vorjahrs zu tun hat. Von den Admira Amas kam Torhüter Dennis Verwüster, Stefan Baldia (Ex-Vienna), Christian Haselberger (vormals Mannsdorf), Christos Papadimitriou (Cottbus) sollen die technisch versierte, im Vorjahr aber auch behäbig wirkende Abwehr stabilisieren. Im defensiven Mittelfeld sind Nemanja Stojanovic (kam von FK Keshla aus der ersten Liga Aserbeidschans) und Tolga Günes (vom Ligakonkurrenten Schwechat) gesetzt. Fürs offensive Mittelfeld kam mit Kursat Güclü ein früherer Schwarz-Weißer vom Zweitligisten Austria Lustenau, während im Angriff der quirlige Formose Mendy (vom „alten“ Mauerwerk-Verein) mit dem vorjährigen Top-Goalgetter Ercan Kara stets torgefährlich ist. Bei dieser qualitativen Dichte bleibt für Ex-Teamspieler Ümit Korkmaz derzeit nur ein Platz auf der Bank. Trainer Hans Kleer sieht die primäre Aufgabe darin, die vielen neuen Akteure zu einer homogenen Mannschaft zu formen und – fast selbstredend – heuer den Aufstieg in die 2. Liga zu schaffen. Dieser Prozess nimmt Formen an; der 3:0 Auswärtssieg beim vormaligen Tabellenführer Ebreichsdorf ist das beste Indiz dafür. In der letzten Partie reichte gegen Stadlau an der neuen Spielstätte (Schwechat, Rudolf Tonn-Stadion) vor einer enttäuschenden Kulisse (80 ZuseherInnen) eine durchschnittliche Leistung zum 3:1 Sieg. Die einzige Niederlage setzte es in der 3. Runde mit dem 0:2 bei den Mattersburg Amateuren. Kleer sieht noch einiges Potential in seiner Multi-Kulti-Elf, v.a. der letzte Pass kommt für ihn noch viel zu selten.

Der Sport-Club hat – im Vergleich mit den letzten Jahren – einen tollen Saisonstart hingelegt: 3 Auswärtsspiele, alle drei gewonnen, Heimsieg gegen Leobendorf und nur eine einzige Niederlage, und zwar gegen Neusiedl, die unter die Rubrik „blöd gelaufen“ einzuordnen ist. Phasenweise spielen die Dornbacher ein Kurzpassspiel vom Feinsten, ehe nach einer langen Ballstafette das entscheidende Umschalten vorgenommen wird. In Mattersburg war das in der Anfangsphase ebenso der Fall wie in den ersten 25 Minuten der 2. Spielhälfte. Dabei zeigt sich, dass Thomas Hirschhofer nicht nur als Anspielstation für lange Bälle prädestiniert ist, sondern auch als Goalgetter immer mehr in Erscheinung tritt. Seine bisherigen vier Treffer, davon drei im Burgenland, sind ein beredtes Zeichen dafür. Genauso wichtig ist, dass die Schweitzer-Elf eine homogene Einheit bildet und mit verstärkter Laufbereitschaft auch schwächere Phasen überwinden kann. Dabei sind Routiniers wie Csandl und Dimov wesentliche Faktoren, um jüngere, weniger erfahrene Mitspieler zu entlasten. Dazu kommt, dass mit Patrick Kostner ein Torhüter verpflichtet wurde, der nicht nur auf der Linie souverän agiert, sondern den gesamten Strafraum (bei Bedarf auch noch mehr) beherrscht und dadurch so manche Topchance der Gegner zunichte gemacht hat.

Es ist zu hoffen, dass dieser „neue Sport-Club“ auch am Freitag so geschlossen auftritt und damit dem FC Mauerwerk Paroli bieten kann, um einen Platz unter den Top 3 zu behaupten. Mit dem Publikum im Rücken hoffen wir, dass dieses Vorhaben auch in die Tat umgesetzt werden kann!

Zusatzinformationen

Zuletzt gespielt

Wiener Sport-Club
31.08.18 RLO 5. Runde Mattersburg Amateure : Wiener Sport-Club 1:3 (1:1)
24.08.18 RLO 4. Runde Wiener Sport-Club : SV HAAS Leobendorf 3:1 (2:0)
17.08.18 RLO 3. Runde FCM ProfiBox Traiskirchen : Wiener Sport-Club 1:2 (0:2)
FC Mauerwerk
31.08.18 RLO 5. Runde FC Mauerwerk : FC Stadlau 3:1 (1:0)
24.08.18 RLO 4. Runde ASK Ebreichsdorf : FC Mauerwerk 0:3 (0:3)
17.08.18 RLO 3. Runde Mattersburg Amateure : FC Mauerwerk 2:0 (0:0)
Letzte Spiele gegeneinander
01.05.18 RLO 2017/18 Wiener Sport-Club : FC Karabakh 2:4 (2:2)
14.01.18 WFV-Hallenturnier 2017/18 FC Karabakh : Wiener Sport-Club 4:3 (0:0)
21.10.17 RLO 2017/18 FC Karabakh : Wiener Sport-Club 3:2 (1:2)

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